17.02.2009
Die Herzwurmerkrankung

 

Die Larve des Herzwurmes wird von etwa 60 ver-schiedenen Stechmückenlarven übertragen. Das größte Infektionsrisiko besteht in den Ländern
des Mittelmeeres. In der italienischen Poebene besteht das derzeit höchste Infektionsrisiko auf
der ganzen Welt (Prävalenz von 95 %). Auf den Kanarischen Inseln La Palma und Teneriffa sind
32 % bzw. 61 % der Hunde infiziert. Von der Haut wandern die Larven in die Muskulatur, dringen
in die Blutbahn ein und gelangen auf diesem
Weg ins Herz. Die Würmer leben in den Blut-gefäßen und verstopfen diese. Atemnot und chronischer Husten sind typische Anzeichen für diese Erkrankung.

 

23.03.2009
Leishmaniose

 

Die Übertragung der Leishmaniose erfolgt in Südeuropa und Nordafrika durch die für die Entwicklung notwendige Sandfliege (Gattung Phlebotum), wobei sich die in Deutschland erkrankten Hunde meistens im Mittelmeerraum infiziert haben.


   
   
 

Reisekrankheiten - immer ein Thema

Was Sie bei Reisen mit Ihrem Hund in die Mittelmeerländer wissen sollten.

In beliebten Reiseländern mit mediterranem Klima also Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und den Ländern im nördlichen Afrika, aber auch in anderen gemäßigten Klimazonen
wie zum Beispiel Ungarn oder das Baltikum kann sich Ihr Hund mit Krankheiten infizieren, die bei
uns in Deutschland nicht vorkommen.
Da die meisten Krankheiten durch Parasiten (Zecken, Mücken, Sandfliegen) übertragen werden
und derzeit in Deutschland keine Schutzimpfungen möglich sind, besteht der einzige Schutz in der Bekämpfung bzw. in der Vorbeugung des Parasitenbefalls. Wir beraten Sie gerne, mit welchen Arzneimitteln Sie z.B. dem Zeckenbefall vorbeugen und so das Risiko einer Infektion vermindern
können.

Vorsicht, nicht jedes Mittel wo "gegen Zecken" draufsteht, wirkt auch gegen Zecken, Lassen Sie
sich also Von Ihrem Tierarzt beraten! Wir möchten Sie bitten Ihren Tierarzt zu konsultieren, wenn
Sie nach einem Urlaub in diesen Gebieten bei Ihrem Hund auch nur die geringsten Anzeichen
einer Erkrankung bemerken. Die Krankheitsanzeichen sind häufig unspezifisch und undeutlich und
können auch erst längere Zeit nach dem Urlaub auftreten.

   
 

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